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Zur Arbeit 

- 2016 MSC Kunstpreis / Dr. Annette Lagler

- 2015 Entfaltung / Dr. Dirk Tölke

- 2016 Raumzeichnung und ... / Dr. Dagmar Preising

 

Graphitlinien auf gestrichenen Papieren und fragile Drahtobjekte verbildlichen eine wortlose Kommunikation zwischen Mensch und Natur. Aus objektiver Betrachtung und subjektiver Reaktion auf die Signale des Gegenübers entstehen wesenhaft anmutende Objekte und malerische Zeichnungen. Die Installation steht im Dialog zu einem Raum.

Seit 2010 entstehen auf Grundformen wie Quadrat oder Kreis basierende, reduzierte grafische Objekte. Es geht um Strukturen und Verbindungen in einer Gruppierung. Gleiche Elemente die sich nur um ein Weniges unterscheiden und so den Blick auf das Individuelle und auf die gemeinsam entstehende, bewegte Struktur lenken.

Glasfenstergestaltungen im angewandten Bereich, entwickeln sich über die freie Grafik und Plastik. Mit dem Auftrag ändert sich die Auseinandersetzung mit dem natürlichen Gegenüber. Oft mutiert die Natur zum gesellschaftlichen Thema. 

 

Zur Technik

Die Zeichnungen sind entweder in Graphit auf Papier oder in einer Mischtechnik auf gestrichenem Papier ausgeführt. Die gezeichnete Graphitlinie wird überlagert oder unterlegt mit schwach farbiger Öllasur und weißem Farbauftrag auf Wasserbasis. Zum Teil wieder freigekratzt, erneut überlagert mit Farbe oder der gezeichneten Linie, vermittelt sich dem Betrachter ein spontaner Eindruck. Inhaltlich erzählen diese Zeichnungen von einem ersten unverfälschten Kontakt zum gewählten natürlichen Gegenüber.

Die hieraus entwickelten Draht- und Papierobjekte entstehen ebenfalls in mehrschichtigen Arbeitsschritten. Verflechtungen und Verknotungen aus Eisendraht, werden kaschiert und mit Wachs verfüllt. Zum Teil wieder aufgeschnitten oder überlagert mit neuen Schichten. Dem Betrachter vermittelt sich ein ambivalenter Eindruck von Aufbau und Zerfall.

 © Sabine Jacobs